Gute Zeit für Kinder und Baby

Suche

Direkt zum Seiteninhalt

Schrei-Baby

Schrei-Baby


Schrei-Baby

Wenn Babys schreien sind Sie schwer zu überhören. Dabei ist das ein Hilferuf. Oft machen sich die Eltern vorwürfe, irgendetwas falsch zu machen. Auch denkt man sofort, dass das Baby starke Schmerzen haben kann. Dabei kann das Schreien viele Ursachen haben. Von Umwelteinflüsse bis hin der bekannten Dreimonatskolik ist einiges möglich. Wenn die Hebamme Ihnen nicht helfen konnte, sollten Sie auf jeden Fall zu Kinderarzt, um medizinische Ursachen auszuschließen. Wobei Sie dem Kinderarzt helfen können, indem Sie Aufschreiben, ob und wie oft das Baby z. B. Durchfall oder Verstopfung hat und wie der Stuhlgang aussieht. Hat es Fieber oder isst es regelmäßig oder gibt es sonst noch was Auffälliges? Gibt es besondere Zeiten, wo Ihr Kind schreit? Wie schläft Ihr Kind ein, wie lange und zur welcher Zeit? Alles das kann wichtig sein um die Ursache heraus zu finden. Interessant könnt auch sein, wann Ihr Baby nicht schreit. Was wurde vorher gemacht oder was hat Ihr Baby gerade gegessen? Wenn es nicht schreit, schläft es dann zur einer anderen Zeit? Aber gehen Sie auf jeden Fall zum Kinderarzt, damit Ihr Kind nicht zu Schaden kommt. Auch der Arzt Ihnen Tipps geben, die Ihnen weiterhelfen kann. Vielleicht braucht auch Ihr Kind eine Medizin oder Behandlung, die nur der Arzt Ihnen geben kann.

Möglichen Ursachen für das Schreien eines Babys

Schwangerschaft und Geburt

Durch eine problematische Schwangerschaft oder Geburt kann das Baby verscheiden Stressfaktoren ausgesetzt sein, die es erstmal verarbeiten muss Das Schreien und auch weinen kann dem Kind helfen, den Stress abzubauen. Bei einer Zangengeburt, Kaiserschnittgeburt oder Früh- oder Spätgeburt kann das Kind in einem Maße ängstigen, die es erst verarbeiten muss. Da können auch äußere Umstände eine Rolle spielen. So kann sich ein Säugling z. B. bei der plötzlichen Helligkeit oder Kälte bei einem Kaiserschnitt erschrecken. So wurde bei meinem Kind nach dem Kaiserschnitt sofort das Baby in eine Kinderklinik gebracht, ohne das ich die Chance hatte, meine Mutterliebe spüren zu lassen.

Nahrungsmittel - Allergie oder sonstige Allergien
Gerade bei stillenden Müttern kann die eigene Ernährung eine Rolle spielen. Durch Kuhmilch oder Kuhmilchprodukte kann das Baby eine Allergie dagegen haben. Natürlich ist auch eine Getreideallergie möglich. Am besten kommen Sie durch ein Ausschlussverfahren an die eigentliche Ursache. Aber auch Flaschenkinder sollten, wenn Sie eine Allergie bei Ihnen feststellen, allergenarme Produkte auswählen. Das sollten Sie am besten doch mit Ihrem Kinderarzt besprechen, der andere Möglichkeiten hat, das festzustellen, ob eine Allergie bei Ihrem Baby vorliegt.

Dreimonatskoliken
Diese Kolik kommt meist in den ersten 3 Monaten vor. Man geht von einer Dreimonatskolik aus, wenn das Baby mindestens 3 Stunden an 3 Tagen in der Woche schreit. Die Annahme, dass der Grund der Schreie bei der Dreimonatkolik von Blähungen herrührt, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Aus Liebe und Fürsorge für den Säugling und die Hoffnung, dass der Spuk nach 3 Monaten beendet ist, bleibt eigentlich keine richtige Möglichkeit, dem Kind zu helfen. Aber es sollte medizinisch abgeklärt sein, das es nichts anderes ist als die Dreimonatskolik.

Unruhe und Schlafprobleme
Das Baby schreit häufig und kann deshalb nicht richtig einschlafen und wird beim geringsten Geräusch wieder wach. Was die Unruhe und den schlechten Schlaf und somit das Schreien verstärken kann. Das kann ganz besonders an die Nerven der Eltern gehen, weil somit eigentlich keine eigene Zeit für sich bleibt. Der Schlaf -Wach Rhythmus ist beim Baby meist noch nicht ausgebildet, was mit den ersten 2 Lebensjahren besser werden kann.

Körperliche Ursachen
Wie schon ganz oben erwähnt, ist das Schreien des Babys ein Hilferuf. Und dieser Hilferuf sollte man auch ernst nehmen. Denn dahinter können sich auch starke Schmerzen stecken, die das Kind auszudrücken versucht. Um dieses Auszuschließen bedarf es einer gründlichen Untersuchung. So hatte unser Kind immer wieder Mittelohrentzündung und unser Kinderarzt gab dem Kleinen Antibiotika. Nach dem 3. Mal fragte ich, was man noch dagegen tun kann und er sagte unter 2 Jahren sollte man Ihn nicht operieren lassen, obwohl die Polypen ziemlich groß waren. Erst auf unserem Drängen bekamen wir eine Überweisung zum Ohrenarzt. Der sagte, er sollte sofort operiert werden. Was wir auch befolgten und seither hatte er keine Mittelohrentzündung mehr. Hätten wir das nicht gemacht, würde unser Kind mindestens 3 - 4 mal im Jahr eine Mittelohrentzündung bekommen. Und das sind starke Schmerzen! Also seinen Sie Misstrauisch, wenn Sie das Gefühl haben, es wurde nicht alles für Ihr Kind getan.

Seelische Ursachen
Wenn Sie mit Liebe und Fürsorge Ihr Kind behüten, kann Ängstlichkeit vor der ersten Geburt nicht der Grund für Schreiende Baby sein. Natürlich können die Umstände wie schwierige Geburt oder Probleme bei der Schwangerschaft dies begünstigen, aber in der Regel sind Erstgeborene nicht häufige Schrei-Babys als Andere.

Umwelteinflüsse
Allein die Tatsache, dass durch Umweltgifte in Form z. B. von Luftverunreinigung oder Passiv-Rauchen während der Schwangerschaft der Grund für ein Schrei-Baby ist, wurde wissenschaftlich nicht belegt. Trotzdem kann es für das Baby nicht gesund sein, wenn z. B. Formaldehydausdünstungen aus den Möbeln quellen oder andere Giftstoffe wie Schimmel in der Wohnung zu finden sind. Auch ist eine Unruhe beim Kind möglicherweise in dieser Quelle zu suchen. Von Nachbarn wurde mir berichtet, dass Ihr Kind Kreislaufprobleme hatte. Später stellte sich heraus, dass die Holzdecke mit einem Holzschutzmittel behandelt worden sei, die das Kind nicht vertragen hatte.

Wetter und der Vollmond
Die Möglichkeit besteht, dass Wettereinflüsse das Kind gereizter wirken lassen, als bei anderem Wetter. Einfach mal selber beobachten. Auch ist bei meinem Kind häufig der Einfluss des Vollmonds zu spüren. Da schläft das Kind einfach unruhiger und wacht auch öfters auf. Wie weit das aber wirklich eine Rolle spielt, kann ich nicht sagen.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü