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Kind in der Bücherei

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05.04.12
Kinderunfälle: Wie man die Kinder besser schützen kann?

Leider passieren immer wieder sehr viele Kinderunfälle im Haus und Straßenverkehr. Doch es gibt Möglichkeiten, die Sicherheit zu erhöhen und dem Risiko von Unfällen vorzubeugen. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihr Kind besser schützen können. Das fängt schon in der Wohnung an, wo man alle Steckdosen mit einem Kinderschutz versehen sollte. Auch wäre eine Kontrolle auf beschädigte Elektrokabel sinnvoll. Ganz gefährlich für Kleinkinder kann auch eine Tischdecke werden, wenn auf der Tischdecke gefährliche Gegenstände wie zum Beispiel heiße Getränke stehen, die beim Runterziehen auf das Kind fließen kann. Ein Gefahrenort in Haus oder Wohnung ist das Badezimmer. Dort sollten Sie Kinder möglichst nicht alleine lassen. Denn in der Badewanne kann das Kind selbst bei einer wenig gefüllten Wanne ertrinken oder durch den Wasserhahnen sich verbrühen. Eine weitere Gefahrenquelle kann im Wohnzimmer stehen, wo der Fernseher umkippen und auf das Kind fallen kann. Ganz wichtig sind Sicherungen zum Verschließen an Außentüren und Fenster, damit nicht in einem unachtsamen Moment, das Kind sich durch einen Sturz verletzen kann. Auch die Küche kann durch ungeschützte Backöfen oder Herde zur Gefahr werden. Es gibt im Handel mehrere Schutzmöglichkeiten wie zum Beispiel durch Schutzgitter vor den Herdplatten. Medikamente, Tabak oder Putzmittel gehören sicher verwahrt, damit kein Kind diese Gegenstände in den Mund nehmen kann. Die Neugier ist meist größer, als manchmal gut gemeinte Ermahnungen helfen können. Im Garten können Regentonnen, Gartenteiche oder auch ein Swimmingpool eine erhebliche Gefahr darstellen. Außerdem sollte man vorsichtig mit dem Anpflanzen von giftigen Pflanzen sein, das außen wie innen für die Kinder gefährlich werden können. Häufig entstehen auch Unfälle, weil Kleinteile verschluckt werden oder Ketten und Schnüre sich am Hals verfangen. Selbst eine simple Plastiktüte kann zur tödlichen Bedrohung werden, wenn das Kind sie über den Kopf zieht. Im Straßenverkehr sollte man ein Vorbild sein und den Kindern die Regeln erklären. Ich mache das immer so, das mein Kind beim Überqueren der Straße mir sagen muss, ob ein Auto kommt oder nicht, quasi "Learning bei Doing". Sollte trotz aller Vorsicht trotzdem ein Unfall passieren, dann scheuen Sie sich nicht, im Notfall die Telefonnummer 112 für den Rettungsdienst zu rufen. Doch Vorbeugung sollte an erste Stelle stehen. Zu Not sollten sie die Wohnung in der Höhe eines Kindes betrachten, damit Sie auch manche Gefahrenquellen sehen können. Aber eine Überängstlichkeit kann dem Kind auch schaden. Das heißt, möglichst alle Risiken vorbeugen und mit einem sicheren Gefühl das Kind aufwachsen sehen.


29.03.12
Wie das Kind durch mögliche Scheindiagnosen krank werden kann?

Wenn Ihr Kind krank ist, dann gehen Sie bitte schnell zum Arzt. Doch stimmt auch hinterher die Diagnose? Laut einer Studie aus Kanada hat man zum Beispiel herausgefunden, dass oft zu Unrecht die Diagnose ADHS gestellt wird. Schon jetzt soll jedes 20. Kind an ADHS leiden und durch die Verdachtsfälle würden sich laut Robert-Koch-Institut die Zahlen noch mal verdopplen. Sind denn die Kinder heutzutage wesentlich kränker als damals? Jetzt soll für Psychiater das Handbuch erweitert werden, in dem mehrere neue psychische Krankheiten hinzugezählt werden. Nicht alle Mediziner sind darüber begeistert und lehnen dieses Vorhaben ab. Denn wird eine Diagnose wie ADHS gestellt, dann bekommen die Kinder oftmals auch zum Beispiel das Medikament Ritalin verschrieben. Aber es bedarf meist einer genauen Untersuchung, ob das Kind wirklich an ADHS leidet und sollte nicht vorschnell durch den Kinderarzt verschrieben werden. Scheinbar soll es laut dem Magazin Spiegel eine Lobby unter den Ärzten geben, die standardmäßig bei ADHS das Arzneimittel Ritalin verschreiben würden. Und so steigt der jährliche Konsum von dem Mittel Ritalin (bzw. Methylphenidat) von 34 kg im Jahre 1993 auf rund 1600 kg im Jahre 2008 an. Jetzt wird befürchtet, dass durch die Änderung im Handbuch für Psychiatrie eine neue Welle von Diagnosen hereinbricht, so dass bei über 10 Millionen Kinder eine neue Krankheit festgestellt werden kann, die in früherer Zeit nicht immer als Krankheit eingestuft wurde. So können nun Kinder heutzutage schnell in den Verdacht der Krankheiten wie zum Beispiel Burn-out, Legasthenie oder ADHS kommen, deren eigentliche Diagnose nur durch Spezialisten meistens gesichert werden kann. Viele Eltern machen sich über Ihre Kinder sorgen, wenn es mal nicht so läuft, wie geplant. Doch wenn jetzt bei fast jeder kleinen Verhaltensänderung eine Diagnose möglich ist, dann werden die Kinder in eine psychologische Ecke gedrängt, bis sie wirklich eines Tages glauben, dass mit Ihnen irgendwas nicht stimmt. In manchen Foren werden teilweise schon Diskussionen geführt, ob zum Beispiel das Baby einen Burn-out hat? Doch durch was soll denn ein Baby ein Burn-out bekommen? Das Einzige, was ich mir vorstellen kann ist, dass wenn die Eltern Ihr Baby schon in die Kindergrippe schicken, obwohl es mit zum Beispiel einem Jahr noch dringend die Mutter oder den Vater dauerhaft braucht, dann kann allerdings eine mögliche psychische Störung entstehen. In den ersten 3 Jahren baut das Baby nämlich das Urvertrauen auf, das durch die zeitliche Trennung in den Kitas nachhaltig zerstört werden kann. Wenn dann das Kind auffällig wird, braucht man sich eigentlich auch nicht zu wundern. Quelle http://www.spiegel.de


22.03.12
Kann eine frühzeitige Geburt dem Baby schaden?

In einer Doppelblind-Studie wollten Forscher herausfinden, ob eine frühzeitige Geburt der Gesundheit des Babys schaden kann. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass auch eine verkürzte Schwangerschaft von nur 2 - 3 Wochen das Krankheitsrisiko steigen kann. So sollen Kinder vermehrt ein Risiko von zum Beispiel Asthma, gastroösophagealen Reflux, Atemnot, Gastroenteritis, Atemwegserkrankungen, virale Krankheiten, Brust-Infektionen, Fieber, Magen-Darm-Erkrankungen gehabt haben, wenn sie zu früh geboren wurde. Oftmals war bei diesen Krankheiten ein Krankenhausaufenthalt in den ersten 9 Lebensmonaten erforderlich. Das Problem mit der Gesundheit der zu frühgeborenen Babys ist, das Bakterien, Viren und auch Pilze keine Rücksicht nehmen, ob das Immunsystem des Kindes noch recht schwach ist. Normalerweise gelten Babys, die vor dem 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen als Frühchen, allerdings hat die Studie gezeigt, das Selbst in der 38. Schwangerschaftswoche das zu früh geborene Kind ein gesundheitliches Risiko haben kann. Die Studie ging über 11 Jahren und es wurden über 18.000 Babys unter die Lupe genommen. Alle paar Jahre (1 + 3 + 5 Lebensjahre) wurden die Kinder auf ihre Gesundheit untersucht. Das Problem mit der Gesundheit bei Frühchen deckte sich übrigens auch mit anderen Studien, wo auch ein erhöhtes Risiko von Krankheiten festgestellt wurde. Neu bei dieser Untersuchung war, dass eben auch schon 2 - 3 Wochen ausreichen können, dass die Babys gesundheitlich Schaden nehmen können. Warum allerdings bei gerade mal 2 - 3 Wochen das Baby ein erhöhtes Krankheitsrisiko hat, soll in einer anderen Studie geklärt werden. Als Zusammenfassung kann man sagen, dass die Babys möglichst die ganze bestimmungsgemäße Zeit im Bauch der Mutter heranwachsen sollten. Somit sollte die werdende Mutter alles in Ihrer Macht stehende tun, damit keine vorzeitige Geburt notwenig wird. Das fängt mit der gesunden Ernährung an und geht weiter mit dem Verzicht auf Zigaretten und Alkohol. Alle Termine beim Frauenarzt und der Hebamme sollten eingehalten werden und gefährlicher Freizeitsport gemieden werden. Wenn das Kind dann doch zu früh kommt, kann man wenigstens mit ruhigen Gewissen sagen, das man alles Notwendige getan hat. Auch unser Kind wurde zu früh geboren, doch dafür konnten wir nichts. Aber unser Sohn ist gesund und er bekommt jetzt eine extra Portion Liebe von uns! Quelle: http://www.bmj.com


15.03.12
Neuer Bluttest kann Down-Syndrom des werdenden Babys feststellen

Im Prinzip ist es immer gut, wenn rechtzeitig Krankheiten von Babys erkannt werden. Dazu gibt es jetzt einen neuen Bluttest, wo man bei der Mutter durch ihr Blut feststellen lassen kann, ob das ungeborene Baby an einem Downsyndrom leidet. Lange warten muss man für den Test auch nicht mehr, denn er soll schon dieses Jahr im 2. Quartal einsetzbar sein. Doch die ganze Sache hat auch eine Kehrseite, denn Kritiker des Tests befürchten, dass der Test jetzt häufiger eingesetzt wird. Schon mit der alten Methode mit der Fruchtwasseruntersuchung würden Frauen, deren Ergebnis ein Downsyndrom des Babys positiv getestet wurden, zu 95 Prozent das Baby abtreiben. So befürchten nun die Kritiker, dass ungeborene Kinder immer mehr zu einem Produkt werden, der bei mangelnder Funktionalität einfach abbestellt (abgetrieben) werden. Zumal in der heutigen neoliberalen Gesellschaft scheinbar sowieso kein Platz für schwache Menschen zu sein scheint. Wenn man sieht, wie heutzutage arbeitslose Hartz-4 Empfänger behandelt werden, macht das kaum Mut, ein Kind auf die Welt zu bringen, deren Aussicht auf dem Arbeitsmarkt gering erscheint. Wenn jetzt der Bluttest auf dem Markt kommt, kann sich der Druck erhöhen, dass Schwangere bei einem Verdacht auf ein Down-Syndrom des werdenden Babys die Schwangerschaft lieber abbrechen möchten. So nach dem Motto: "Du hättest doch nur ein Bluttest machen lassen können, dann wäre Dir das Schicksal mit dem behinderten Kind erspart geblieben. Warum soll jetzt die Gesellschaft für das kranke Kind aufkommen?" Wobei der Verband der Frauenärzte diesen Test geeignet findet, um bei einer Risikoschwangerschaft oder anderen medizinischen Indikationen eine genauere Diagnose zu bekommen. Ein Gegner dieses Tests ist auch der Behindertenbeauftragte von unserer Regierung, der in dem Test keinen Vorteil für die Gesundheit oder Heilung sieht, sondern vermutlich mehr für behinderte Menschen diskriminierend sein wird. Denn der Test spürt alleine werdende Babys mit Behinderung auf und die Schwangere darf dann entscheiden, ob Sie das Baby trotzdem möchte oder lieber nicht. Auch ist bisher nicht bekannt, inwieweit die gesetzlichen Krankenkassen so ein Test bezahlen werden oder ob es aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Die Frage muss in diesem Zusammenhang erlaubt sein, ob wir als Gesellschaft bereit sind, auch behinderte Menschen in unseren Reihen zu haben oder ob ein Mensch nur nach seiner Leistungsfähigkeit beurteilt wird? Wenn man sich für behinderte Menschen entscheidet, die auch ein Recht auf Leben haben, dann sollte sich die Gesellschaft dringend ändern und für mehr miteinander sein, statt das die teilweise gewollten Hahnenkämpfe wie zum Beispiel Jung gegen Alt, Reich gegen Arm, Arbeiter gegen Arbeitslose oder gesunde gegen kranke Menschen fortgeführt werden. Quelle: http://www.wz-newsline.de

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