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Baby-News 4

Baby - Nachrichten 4


Vater liest mit Sohn

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03.05.12
Wie das Fiebermessen Baby und Kindern Spaß macht?

Wer kennt es als Eltern nicht, das wenn das Baby oder Kleinkind Fieber hat, das die Kinder ungern das Fieber im Po messen lassen möchten. Zumal man ja dann öfters messen sollte, ob das Fieber gestiegen ist oder ob es fällt. Das war bei unserem Kind immer wieder eine Tortur, bis er sich weigerte, noch mal am Po messen zu lassen. Also musste eine andere Methode her. Ich ging in die Apotheke und ließ mich dort ausführlich beraten. Dort wurde mir ein berührungsloser Fieberthermometer (Geratherm - non Contact) angeboten, der ganz einfach funktioniert. Dabei muss man nur die Temperatur der Stirn messen, was nach ein paar Sekunden schon fertig ist. Das Gute ist dabei, dass man das Kind auch im Schlaf messen kann und somit auch nachts schnell die Fieberwerte hat. Das ist besonders wichtig, wenn das Fieber einen kritisch hohen Wert aufweist, damit man auch rechtzeitig (z. B. Wadenwickeln, Schmerzmittel, Kinderarzt holen) reagieren kann. Zudem ist diese Methode erst einmal auch hygienisch, weil man damit nichts berühren muss, da das Fieber im Abstand von ca. 1 - 2 cm von der Stirn gemessen wird. Doch das Gerät kann noch mehr, denn es kann auch die Wassertemperatur messen, bevor das Kind überhaupt in die Wanne steigt. So kann die Mutter oder der Vater schnell mal überprüfen, ob das Wasser eventuell schon zu kalt geworden ist oder das Wasser zu warm eingefüllt wurde. Ich wünschte mir, dass es dieses Gerät schon in meiner Kindheit gegeben hätte, da ich wegen den geschwollenen Mandeln (Angina) öfters mal krank war, wurde bei mir immer das Fieber im Po gemessen. Damals gab es noch kein elektronischer Fieberthermometer, so dass dieser auch noch ein bis zwei Minuten im Po verweilen musste. War der Wert nicht eindeutig, so musste ich als Kind noch mal die Prozedur über mich ergehen lassen. So weiß ich heute noch, wie unangenehm es war. Mein Sohn war auf jeden Fall von dem neuen Fieberthermometer begeistert und wollte auch selber sein Fieber messen. Auch braucht man gar nichts über die Fiebertemperatur zu wissen, denn wenn ein gewisser Grad an der Temperatur überschritten ist, warnt das Gerät mit einem roten Bildschirm und dann mit der Gradzahl, das eventuell Fieber im Anmarsch ist. Das Gerät hatte mich in der Apotheke ca. 30 Euro gekostet und am Anfang dachte ich, das ist recht viel Geld für ein Fiebermessgerät. Aber zwischenzeitlich sehe ich das ganz anders, denn ich möchte es nicht mehr missen. Ich kann es also mit gutem Gewissen empfehlen.


26.04.12
Kinder und die giftigen Pflanzen im Garten

Der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite mit farbigen Blumen und saftigem Grün. Doch in manchen Gärten lauert die Gefahr direkt vor der Haustür. Denn einige Pflanzen im Frühling sind richtig giftig. Alleine schon das Berühren manch giftiger Blume kann schon zur gesundheitlichen Gefahr werden. Schlimm ist es dann noch, wenn Baby oder Kinder die Pflanze in den Mund stecken. Ab einem gewissen Alter sollten deshalb die Kinder unbedingt über die möglichen Gefahren der Blumen aufgeklärt werden. Doch was macht man mit Babys oder Kleinkindern, die im unbeobachteten Moment die Pflanze in den Mund stecken? Eine gute Vorsichtsmaßnahme wäre, solche Pflanzen erst gar nicht im Garten zu haben, wenn Kinder im Haus sind. Doch was sind das für Pflanzen und Blumen, die so giftig sind? Da wäre die Eibe, bei denen außer den Beeren alle Teile der Pflanzen giftig sind. Das Gift kann das Atemzentrum lähmen, besonders wenn Kinder die Zweige oder Blätter in den Mund nehmen. Eine weitere Blume ist der Goldregen, bei dem sowohl, Samen, Blüte und Wurzel giftig sind. Hier besteht eine besondere Gefahr, wenn Kinder die Teile der Pflanze verschlucken. Bei der Narzisse ist nur die Zwiebel giftig. Der Saft kann zu Reizungen der Haut führen und wenn teile der Zwiebel verschluckt werden, dann kann das zu Durchfall und Erbrechen führen. Zu der giftigen Sorte der Blumen gehören auch der Eisenhut und der Seidenbast. Alleine durch das Pflücken der Blumen kann es zu Entzündungen der Haut kommen. Keine Bedenken brauchen Sie bei den Osterglocken zu haben, da diese Blumen ungiftig sein sollen. Doch für Kinder sind die Blumen nicht die einzige Gefahr, denn manche Hobbygärtner bringen dem Garten noch zusätzliches Gift ein. Denn sobald die Schnecken auftauen, greifen viele Gärtner zum Schneckenkorn. Auch konnte ich beobachten, dass in Nachbars Garten die Giftspritze aus dem Keller geholt wurde und ohne Rücksicht auf Verluste den Garten eingesprüht wird. Wenn dann im Garten auch noch Kinder spielen, braucht man sich eigentlich nicht zu wundern, wenn diese Kinder später an umweltbedingten Krankheiten leiden. Doch giftige Blumen sind die Natur und schaden eigentlich nicht, wenn wir auch Vorsicht walten lassen. Aber wenn Kinder im Haus sind, sollte möglichst keine giftigen Blumen extra gesetzt werden. Zwar gibt es die Theorie, das Kinder besser mit Pflanzen umgehen können, wenn Sie die Blumen auch kennenlernen, aber so soll es bis zu ca. 4 Jahren gar kein Zweck haben, diese jungen Kleinkinder auf die Gefahren hinzuweisen, weil diese Hinweise in der Bedeutung nicht richtig wahrgenommen werden. Wichtig ist natürlich, wenn Sie Ihren Kinder die Blumen erklären möchten, dass Sie sich selber über die einzelnen Blumen umfassend informieren. Quelle: http://www.mdr.de


19.04.12
Vorsicht bei Baby und Kinder vor Umweltgiften

Die Gesundheit von Babys und Kinder liegt uns Eltern natürlich am Herzen und so sollten wir alles dafür tun, das unsere Kinder möglichst frei von Umweltgiften aufwachsen können. Doch so einfach ist das gar nicht, denn fast überall lauern Gefahren, die man oft auf den ersten Blick gar nicht erkennt. Schon die Wasserleitung kann kontaminiert mit Giftstoffen sein, wenn noch alte Bleileitungen in der Hausinstallation vorhanden sind. Da heißt es unbedingt Rohrleitungen auswechseln. Bei Babys sollte man selbst sauberes Trinkwasser aus der Leitung ungefähr 3 Minuten laufen lassen und sicherheitshalber abkochen, da immer noch Restkeime vorhanden sein können. Aber auch Kupferleitungen können für Babys gefährlich werden, da eine zu hohe Kupferkonzentration schädlich für die Gesundheit sein kann. Weitere Gefahrenquellen von Umweltgiften können Spielzeuge sein, da nicht selten erhöhte Giftstoffwerte von zum Beispiel Stiftung Warentest oder Ökotest gefunden wurden. Oft reicht ein einfaches Riechen am Spielzeug, um solche Giftstoffe zu erkennen. Aber andere Umweltgifte sind geruchlos und können nur im Labor entdeckt werden. Zur Not kaufen sie sich die Zeitschriften vor dem Kauf, wo die Produkte getestet wurden. Isst Ihr Kind gerne Obst und Gemüse? Dann greifen Sie eventuell lieber zu BIO-Ware, um mögliche Umweltgifte zu reduzieren. Welche Zahncreme nehmen Sie für Ihr Baby oder Kind? Bei Zahncreme sollten Sie vorsichtig sein, wenn Fluoride drinnen enthalten sind. Zwar streiten sich die Experten, ob Fluoride schädlich sind oder nicht, aber wenn Sie wirklich fluoridhaltige Zahncreme nehmen möchten, dann informieren Sie sich bitte über die Vor- und Nachteile. Es gibt auch Fluoride im Salz, wo mein Zahnarzt meint, dass es im Salz eigentlich nichts zu suchen hat, da Fluoride, wenn überhaupt nur für die Zähne gut wären. Ich benutze für mein Kind auf jeden Fall nur fluoridfreie Zahn- und Salzprodukte. In der Wohnung rauchen, wenn Kinder im Haushalt leben ist, schon fast eine Umweltsünde. Denn Kinder können sich nicht gegen die Willkür der Erwachsenen wehren, wenn diese zu Hause rauchen. Wenn man schon rauchen muss, dann bitte doch vor der Haus- oder Terrassentür. Damit Kinder gesund aufwachsen, sollten Sie ausreichend trinken. Meine Heilpraktikerin sagt, das pro 10 kg Körpergewicht man 300 ml Wasser (dazu zählt keine Trinkmenge von Milch, Limo, Cola oder anderen Zuckerwassergetränken) trinken sollte. Also bei 30 kg Körpergewicht sind das mindestens rund 1 Liter Wasser. Das braucht vermutlich auch der Körper, um Schadstoffe ausleiten zu können. Wer neue Kleidung kauft, sollte diese Kleidung mindestens einmal vor dem Tragen waschen, um mögliche Giftstoffe zu minimieren.


12.04.12
Wie das Immunsystem des Babys durch Dreck trainiert wird?

Oftmals ist der Albtraum der Eltern mitanzusehen, wie Ihr Baby oder Kind etwas auf dem Boden aufhebt und ruckzuck in den Mund steckt. Es wird dann von den Eltern befürchtet, dass das Kind durch die Bakterien krank werden kann. Doch gibt es jetzt eine Studie, die untersucht hat, inwieweit Dreck dem Baby helfen und extreme Hygiene dem Kind sogar schaden kann. Dabei haben Forscher rund 3 Jahren mit Mäusen experimentiert, wobei die eine Gruppe quasi im normalen Dreck leben mussten und die andere Gruppe von Mäusen mussten in keimfreier Umgebung aufwachsen. Es wurde mit der Zeit auffällig, dass die Mäuse, wo keimfrei aufgewachsen waren, eine erhöhte Neigung zu Krankheiten wie zum Beispiel an der Lunge hatten, was in etwa dem Asthma bei Menschen entspricht. Da half es auch nicht, die Mäuse später wieder normalen Bakterien und Viren auszusetzen. Wenn eine Immunschwäche vorhanden war, ging diese so nicht mehr weg. Laut Wissenschaftler kann man die Ergebnisse der Mäuse durchaus mit dem Menschen vergleichen, da gerade das Immunsystem ungefähr ähnlich ist. Laut einem Experten lässt dies den Schluss zu, das Kinder am Anfang es Lebens nur wenig Zeit bleibt, sein Immunsystem zu trainieren. Wurde die Entwicklung des Immunsystems durch übermäßige Hygiene gestört, dann kann man davon ausgehen, dass dies später nicht mehr ausgeglichen werden kann. Schon vor 20 Jahren wurde die Körperabwehr durch eine Studie untersucht. Damals wurde in der Studie festgestellt, dass wenn Kinder in einem Bauernhof aufwuchsen, dann gab es im Vergleich zu Stadtkinder meist auch weniger Fälle von Asthma, Allergien oder Neurodermitis. Interessant war in diesem Zusammenhang, dass wenn die werdende Mutter schon auf einem Bauernhof gearbeitet und somit Kontakt zu Viren und Bakterien im Stall hatte, dann bei den Kindern das Immunsystem meistens noch stabiler war. Es scheint, dass ein gutes Immunsystem eine ausreichende Zahl an Erreger braucht, um ein gut funktionierendes Schutzschild aufzubauen. Fehlendes Training kann scheinbar später nicht mehr nachgeholt werden. Wenn Helferzellen durch mangelnde Erreger ungenutzt werden, verringert diese ihre Anzahl. Auch das Zellengedächtnis braucht Informationen, um bei einem Angriff die nötigen Schritte einzuleiten. Fehlen diese in früher Kindheit, dann kann eine Überforderung der Zellen eintreten, was mit zum Beispiel einer Allergie beantwortet werden kann. Interessant ist dabei, dass wenn Kinder 2 oder mehr Infektionen im 1. Lebensjahr hatten, die Wahrscheinlichkeit von Asthma um die Hälfte (im Vergleich zu anderen Kinder ohne Infektionen) sank. Quelle: http://www.br.de

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