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Baby-News 3

Baby - Nachrichten 3


Kind beim Buch lesen

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31.05.12
Warum tut man den Babys so was an?

Also wenn man die News im Internet über Babys liest, kommt es leider immer wieder vor, das Babys ausgesetzt, geschüttelt, umgebracht oder schlecht behandelt werden. Was ist das für eine Welt, in den Babys darunter leiden müssen, dass einige Eltern keinen Pfifferling auf die Unversehrtheit der Kinder geben. Hier müsste meiner Meinung nach was getan werden, denn hier scheint es entweder an Hilfe für die Eltern zu mangeln oder an der Empfängnisverhütung. Die Frage ist halt, was man tun kann, das Babys nicht mehr leiden müssen? Bei den Meldungen handelt es sich ja nicht um Einzelfälle, sondern fast täglich gibt es neue Schreckensmeldungen. So wurde zum Beispiel ein Baby einfach im heißen Auto gelassen, aber nicht etwa 5 Minuten (was ja auch schon zu lange wäre), sondern fast eine halbe Stunde. Auch werden Kinder geschüttelt, weil scheinbar die Eltern das Schreien des Kindes nicht mehr ausgehalten haben oder man legt ein Baby bei kalter Witterung einfach ins Freie, scheinbar in der Hoffnung, dass schon irgendjemand das Kind finden wird. Eine Mutter wirf ihr Baby einfach in die Mülltonne, weil es vermutlich nicht erwünscht war. Wenn solche Mütter keine Kinder möchten, warum hilft man dann der Mutter nicht bei einer Sterilisierung? Früher wurde die Sterilisierung von der Krankenkasse bezahlt und heute muss man das meist alles selber bezahlen. Wenn immer mehr Menschen weniger Geld haben, weil die Politik kein Interesse zum Beispiel an einem Mindestlohn hat, wird die Empfängnisverhütung vermutlich auf ein Kondom beschränkt, was dann auch daneben gehen kann. Auf der anderen Seite wollen vielleicht manche Eltern auch ein Kind, sind aber später völlig überfordert. Warum gibt man solchen Familien nicht die Hilfe, die sie brauchen? Für Banken ist doch auch genug Geld da. Wenn man selber Kinder hat, berühren solche Schreckensmeldung die Seele und macht sehr traurig, denn solche kleinen Geschöpfe haben bestimmt was Besseres verdient. Zumindest sollte die Politik ihre Auswirkungen der Globalisierung mal genauer ansehen, denn früher war es meiner Meinung nach wesentlich besser. Also was läuft schief? Es müsste in jeder Stadt eine Anlaufstelle geben, die sofort unbegrenzte Hilfe bietet, ohne Anträge und Behördengänge. Wenn jemand zur dieser Anlaufstelle geht, wird die Familie so lange begleitet, bis wieder alles normal läuft. Auf der anderen Seite muss endlich die Diskriminierung bestimmter Menschengruppen wie z. B. Niedriglöhner und Arbeitslose (Hartz4) aufhören (die den Frust in die Familie tragen können) und alles Menschenmögliche getan werden, damit jeder in Deutschland willkommen ist, auch Babys!


24.05.12
Kinder ohne Bewegung werden oftmals unruhig

Wer mit den Kindern nur zuhause sitzt und sich mit Fernsehen und Computerspiele die Zeit vertreibt, braucht sich eigentlich auch nicht zu wundern, wenn das Kind mit der Zeit unruhig wird. Man muss nur mal die Zeit zurückdrehen, um zu schauen, was die Kinder in früherer Zeit gemacht haben. Da waren die Kinder meist im Freien und spielten mit anderen Kindern zum Beispiel Cowboy und Indianer. Am Abend waren dann die Kinder todmüde und schliefen sorgenlos ein. Da die Evolution das schon seit Menschengedenken so gemacht hat, wird sich dieser Drang nach Bewegung nicht kurzfristig ändern. Auch wir Erwachsene können feststellen, dass das ständige Sitzen vor dem Computer oder Fernsehen nicht unbedingt glücklich macht. Um meine These zu bestätigen, machte ich die Probe aufs Exempel. An den Weihnachtsfeiertagen hopste unser Kind wie ein Wilder durch die Gegend, obwohl er eine Menge neuer Spielzeuge bekommen hat und deshalb eigentlich doch mit den Spielzeugen spielen sollte. Doch der Drang nach Bewegung war riesengroß. Da meine Tante zu Besuch war, bot Sie uns an, dass Sie mit unserem Kind eine Wanderung machen möchte, bis unser Sohn keine Lust mehr hat. Er lief mit der Tante rund 5 km, bis seine Kräfte nachließen. Also holten wir die beiden mit dem Auto ab und als wir zu Hause waren, war das Kind wie ausgewechselt. Es setzte sich brav auf das Sofa und war irgendwie ausgeglichener, glücklicher und ruhiger als vorher. Dieser Zustand hielt den ganzen Tag an. Deshalb sehe ich das so, dass ein Kind nicht unbedingt ungezogen ist, wenn es die Erwachsenen stört, sondern es kann durch aus sein, das Ihr Kind unwissentlich mit den Gesten mitteilen möchte, das ihm etwas Bewegung fehlt. Da nützt es auch nichts, das Kind zu ermahnen oder gar zu bestrafen. Denn Ihr Kind macht in diesem Moment alles richtig, nur die Eltern müssen halt auch den Hilferuf richtig interpretieren. Es hat auch bei uns eine Weile gedauert, bis wir dahinter kamen, warum unser Sohn manchmal so hibbelig ist. Aber nach dem wir es ausprobiert hatten, war die Sachlage klar. Auch nützt es vermutlich mehr der Gesundheit, wenn Kinder sich bewegen, als zu Hause rumzusitzen und den Fernseher anzuschauen. Deshalb sollte man mehr mit dem Kind unternehmen, damit es die Welt mit allen Sinnen entdecken kann und seine benötigte Bewegung erhält. Also ab jetzt öfters mal aufs Fahrrad steigen oder eine Wanderung machen und für mehr Bewegung sorgen. Ihre Kinder werden es Ihnen vermutlich danken.


17.05.12
Wenn Kinder keine gesunde Ernährung möchten

Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, denn mein Kind (6) wollte auch keine gesunden Sachen wie zum Beispiel Salat, Gemüse und teilweise auch kein Obst essen. Dafür aber reichlich Chicken-Nuggets oder Schnitzel mit Pommes. Zum Glück aß er gerne Apfel, aber nur geschält ohne Haut. Meinen Sohn mit Gesprächen zu überzeugen, dass diese Sachen doch so gesund sind, hatte ihn nicht beeindruckt. Also fragte ich meine Verwandten und Bekannten, was Sie denn so bei Ihren Kindern für Überzeugungskünste angewandt haben. Ein Vorschlag war, dass das Kind auf jeden Fall jedes Gericht probieren sollte, um sich auch ein eigenes Urteil zu bilden. Doch das half recht wenig, denn unser Kind nahm ein Löffel in den Mund, um es dann unzerkaut wieder in den Teller zu spucken. Also musste eine andere Methode her. Ich wusste, dass er keinen roten Paprika mag. Ich überredete ihn, mir beim Kochen zu helfen und den Paprika für mich zu schneiden. Und da er ihn selber geschnitten hatte, lobte ich ihn beim Essen, wie gut doch seine Paprika schmeckten. Doch das alleine half nur begrenzt. Als ich wieder beim Einkaufen war, sagte ich zu meinem Sohn, ob er nicht mal eine andere Farbe beim Paprika aussuchen wollte. Er entschied sich zum orangenen Paprika, dass er dann auch zu Hause pur probierte. Ich hatte aber jetzt seinen Forschungsdrang geweckt, da er nun auch alle anderen Farben probieren wollte. Somit war das Problem Paprika erledigt. Also versuchte ich es mit Gemüse, so dass er zwar alles probierte, aber letztendlich nur für ihn die Erbsen essbar waren. Aber immerhin, er machte Fortschritte. Mit dem Obst schaffte ich es, das er Erdbeeren, Wassermelone, Trauben, Ananas, Apfel mit Haut essen mochte. Wir spielten ein Spiel, wo er mit verbundenen Augen gewisse Obstsorten auf einem Löffel erraten sollte. Über das Ergebnis war mein Sohn mehr als erstaunt, denn manches Obst schmeckte ganz anders, wenn er nicht wusste, was es genau ist. So tippte er bei den Erdbeeren auf Ananas, wenn er es nur mit dem Mund schmecken konnte. Interessant war auch, wenn Sie Ihr Kind irgendwo anders essen lassen, die Abneigung (Neugier überwiegt) meist weniger vorhanden ist, als zuhause. So kam er öfters mal heim und wollte was essen, was er bei Freunden probieren durfte. Nur mit dem Salat erzielten wir keine Fortschritte, so dass die Abneigung weiterhin ziemlich groß ist. Er kann den Salat nicht einmal in der Schüssel sehen, schon schiebt er ihn weg. Eine Möglichkeit wäre noch, zum Beispiel Karotten oder anderes Gemüse selber anpflanzen zu lassen und dann hinterher die Ernte zu versuchen. Das hatten wir auch probiert, aber leider fraßen die Schnecken alles weg, so dass der Versuch scheiterte.


10.05.12
Warum Säuglinge nicht so viel Antibiotika bekommen sollten?

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass die aktuelle Meldung noch nicht bei allen Kinderärzten durchgedrungen ist. Als mein Sohn als Frühchen auf die Welt kam, musste das Baby 14 Tage in der Kinderstation verbringen. Dort wurde auch untersucht, warum es hin und da gewisse Atemaussetzer hatte. Jeden Tag begrüßte mich der Stationsarzt mit einer neuen Schreckensmeldung. Einmal war es das Herz, das nicht richtig funktioniert, dann eine Stoffwechselkrankheit und ein anderes Mal war es eine Infektion, die dringend mit Antibiotika behandelt werden sollte. Da ich grundsätzlich skeptisch war, ob ich überhaupt das alles glauben sollte, was der Arzt mir da weißmachte, sagte ich ihm, dass ich wenn möglich auf das Antibiotika bei meinem Baby verzichten möchte. Obwohl mir argwöhnische Blicke des Arztes zugeworfen wurde, hielt er sich aber daran. Wie sich hinterher herausstellte, war mein Sohn gesund. Doch das eine Antibiotika Verordnung ein großer Fehler gewesen wäre, habe ich erst jetzt erfahren. Denn es gibt eine Studie in Kanada, die bei Mäusen festgestellt haben, dass das Risiko auf spätere Krankheiten wie zum Beispiel Allergien und Asthma erhöht war, wenn man Säuglingen in diesem frühen Lebensalter Antibiotika verabreicht. Das soll das Immunsystem schwächen und tötet wichtige Bakterien im Darm. Deshalb rät auch die deutsche Gesellschaft für Beatmungsmedizin und Pneumologie, bei Säuglingen ein Antibiotika nur bei wirklich ernsthaften Krankheiten zu verschreiben. Quelle: http://www.lungenaerzte-im-netz.de Doch die Geschichte geht noch weiter, denn mein Sohn bekam im Alter von 2 Jahren öfters mal eine Mittelohrentzündung, so dass auch öfters Antibiotika verschrieben wurde. Während der Kinderarzt meinte, dass eine Operation der Polypen in so einem frühen Alter nicht empfehlenswert wäre, sagte der Hals-Nasen-Ohren-Arzt, dass eine OP unumgänglich ist. Jetzt was tun, wenn zwei Ärzte genau das Gegenteil sagen? Die Frage stellte ich auch dem Ohrenarzt, der mich fragte, wem ich denn wohl mehr glauben würde? Ich willigte der Operation zu und muss hinterher feststellen, dass der HNO-Facharzt recht behalten hat. Seit der OP hatte mein Kind keine Mittelohrentzündung mehr und braucht somit auch kein Antibiotika. Was bleibt, ist die Erfahrung, dass mein Kind weniger Antibiotika hätte nehmen müssen, wenn wir gleich zum HNO-Arzt gegangen wären. Deshalb würde ich mir wünschen, dass diese Meldung explizit an alle Kinderärzte gehen würde. Oder aber, das die Kinderärzte lieber einmal zu viel eine Überweisung zum Facharzt schreiben würden, als einmal zu wenig.

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