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Kind liest Buch

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19.07.12
Vorsicht Hitze im Auto - Keine Babys oder Kinder im Fahrzeug lassen!

Mir ist es unbegreiflich, wie manche Eltern im Sommer ihre Kinder im Auto lassen können. Schon wieder hat ein Vater sein Baby in der brütenden Hitze im Auto gelassen. Zwar hatte er einen kleinen Spalt am Fenster offen gelassen, aber ging dann in Ruhe einkaufen und kam erst nach rund 25 Minuten wieder zurück. In der Zwischenzeit hatte der Marktleiter den Fahrzeugbesitzer ausrufen lassen und die Polizei gerufen. Aber nachdem er seine vollen Tüten im Auto verstaut hatte, fuhr er einfach davon. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen, denn es wartet eine Anzeige wegen Misshandlung eines Kindes auf ihn. Das ist leider kein Einzelfall und dieses Jahr werden vermutlich wieder viele Babys und Kinder in der Hitze im Auto schmorren, weil es scheinbar den Eltern egal ist, wie es ihren Kindern dabei geht. Auch das Argument, das das Auto im Schatten gestanden hat, hilft leider nicht viel, denn die Sonne wandert recht schnell und kann aus einem Schattenplatz in kurzer Zeit ein Glutofen aus dem Fahrzeug machen. Außerdem kann es dem Elternteil im Kaufhaus zum Beispiel schlecht werden, so dass aus schnellen 5 Minuten auch mal eine Stunde werden kann. In der Zwischenzeit kämpft dann außerhalb in brütender Hitze das eigene Kind ums Überleben. Grundsätzlich sollte man, wenn es auch Mühe macht, das eigene Kind immer mit zum Einkaufen nehmen. Selbst beim Brötchen holen sollte das Baby mitgenommen werden. Schon 5 Minuten können ausreichen, um das Auto äußerst unangenehm aufzuheizen. Im obengenannten Fall war sich aber der Vater auf Anfragen von Passanten keiner Schuld bewusst. Das ist eigentlich das Hauptproblem. Denn jeder Mensch kann Fehler machen und es hinterher bereuen. Aber trotz eindeutiger Lage und einem nach hilfeschreienden Kind, fand der Vater nichts Unrechtes bei seiner Tat. Das heißt also, das dieser Vater vermutlich weiter das Kind beim Einkaufen im Auto lassen wird, auch wenn es glühend heiß ist. Deshalb muss man solchen Menschen helfen und am Besten das Autokennzeichen notieren, damit vielleicht die Polizei besser auf den Vater einwirken kann, wenn er eine Anklage wegen Kindesmisshandlung bekommt. Aber scheinbar hatte keiner der Passanten die Autonummer aufgeschrieben und so kommt eventuell der Übeltäter mit einem blauen Auge davon. Wenn Sie so ein schreiendes Kind in brütender Hitze im Auto sehen, rufen Sie am Besten gleich die 112 an und notieren sich die Autonummer. Denn wenn der Fahrzeugbesitzer vor der Polizei losgefahren ist, können sie den Beamten die Autonummer geben, damit die Ordnungshüter diesen Vater in die Mangel nehmen können. Vielleicht kommt ja dann die Einsicht, dass dieses Verhalten nicht nur grob fahrlässig ist, sondern auch ernste Konsequenzen haben kann. Es wäre nämlich nicht das erste Kind, das im Glutofen Auto ums Leben gekommen ist.


04.07.12
Ein paar Tipps zum Essverhalten Ihres Kindes

Kennen Sie das noch? Es darf erst vom Tisch aufgestanden werden, wenn der Teller leer ist. So war es auf jeden Fall bei mir. Wer protestierte, bekam von unserem Vater die Antwort, dass in Afrika sogar die Kinder wegen Hunger sterben müssen und froh wären, wenn Sie diesen Teller leer essen könnten. OK, das war damals so, aber wie soll ich mein Kind ein gesundes Essverhalten beibringen? Ich habe einiges ausprobiert und möchte Euch darüber informieren. Also Teller leer essen gibt es bei uns nicht. Wenn das Kind satt ist, dann ist es satt. Allerdings, wenn unser Sohn wenig gegessen hat, dann gibt es auch nicht gleich was Süßes. Denn kaum Hunger haben und dann Süßigkeiten essen geht natürlich nicht. Auf jeden Fall wird, wenn er manche Gerichte noch nicht kennt, jedes neue Essen mit einem kleinen Löffel erst einmal probiert. Wenn er zum Beispiel kein Salat möchte, dann respektieren wir das auch. Das heißt aber nicht, das wir dann als Eltern vor Ihm auch kein Salat essen. Wenn es Abendessen um 18 Uhr gab und mein Kind um 20 Uhr kurz vor dem Zubettgehen noch Hunger hat, dann darf es noch Obst essen. Um diese Zeit gibt es dann keine Süßigkeiten mehr. Auf keinen Fall sollten Sie Süßigkeiten als Belohnung einsetzen, weil das eine schlechte Konditionierung ist. Das kann nämlich dazu führen, das Ihr Kind vielleicht später nur deshalb Süßigkeiten isst, um das Belohnungsgefühl wieder zu haben. Wenn unser Sohn zwischen durch mal Hunger hat, kann er gerne einen Apfel oder eine Banane essen. Also Obst gibt es bei uns reichlich. Und hat man sich erst einmal daran gewöhnt, ist es auch kein Verzicht, sondern Normalität. Zu Not gibt es auch mal Keks zu essen, denn wir wollen unser Kind ja nicht zum Gesundheitsapostel erziehen. Unser Sohn hat übrigens keine Gewichtsprobleme und ist top schlank! Jetzt raten Sie doch mal, ob ich selber Gewichtsprobleme habe, wenn Sie die ersten 3 Sätze von dem Bericht meiner Erziehung gelesen haben? Wenn Sie nämlich Ihr Kind zum Essen zwingen, dann wird es eventuell die gleichen Probleme bekommen, die viele Menschen mit Ihrem Übergewicht haben. Dafür esse ich jetzt seit meiner Kindheit auch automatisch den Teller leer. Es gibt auch passiver Zwang wie zum Beispiel, wenn Du das nicht isst, dann gehen wir nicht ins Schwimmbad. Solche Sätze sind vermutlich die ersten Schritte für eine Essstörung Ihres Kindes. Also nicht zum Essen zwingen, keine Süßigkeiten als Belohnung und öfters mal Obst essen lassen. Mein Sohn trinkt gerne Limonade und er fragte mich, warum ich meistens nur Quellwasser trinke? Ich sagte ihm, ich trinke es, weil es viel gesünder ist, als Zuckerwasser. Seitdem trinkt unser Kind auch hin und da pures Wasser. Hier hilft natürlich, wenn man Vorbild ist, denn Kinder glauben einem am Besten, wenn man sich selber auch daran hält. Es gibt dazu auch ein Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.


21.06.12
Wenn das Kind zunehmend frecher wird

Das mit der Kindererziehung ist oftmals gar nicht so einfach, denn mit der Zeit bekommen Kinder ihren eigenen Willen. Dazu kommt es dann oft zum Streit zwischen den Eltern und dem Kind. An dieser Stelle möchte ich mal berichten, was ich unternommen habe, wenn mein Sohn zu frech wurde. Ein Geheimnis kann ich Ihnen gleich verraten, es hilft sehr wenig, das Kind mit lautem Ton zu tadeln. Denn zwar wird es dann vielleicht gehorchen, hat aber dann meist nicht wirklich verstanden, was es denn eigentlich falsch gemacht hat. Das Gleiche gilt auch für körperliche Gewalt, was sie tunlichst vermeiden sollten und übrigens auch verboten ist. Mit seelischer oder körperlicher Gewalt können Sie kein Kind erziehen, sondern zeigen damit nur die Hilflosigkeit der Eltern. Zuerst sollte man dem Kind erklären, was es denn falsch gemacht hat. Das redet man nicht von oben herab auf das Kind ein, sondern begibt sich auf Augenhöhe. Dann weiß auch mein Sohn genau, das ich jetzt mit ihm rede. Sollte es noch mal vorkommen, darf es dann zum Beispiel heute kein Fernsehen. Sie werden mit Sicherheit erleben, das Ihr Kind das auch austesten möchte, ob es dann auch ein Fernsehverbot bekommt. Dann dürfen Sie auch nicht mehr nachgeben, da es sonst keine Konsequenzen kennenlernt. Ich habe meinem Sohn erklärt, das ich auch mit Konsequenzen rechnen muss, wenn ich zum Beispiel schneller als erlaubt mit dem Auto fahre. Dann hilft auch kein Flehen mehr, denn dann muss ich die Strafe zahlen. Der Polizist wird mir vermutlich dann sagen, dass wenn ich mich nächstes Mal an die Geschwindigkeit halte, auch keine Strafe mehr zu fürchten habe. Allerdings darf Ihr Kind auch mal sauer sein, was völlig normal ist. Dann geben Sie ihm eine Auszeit, in dem er sich in seinem Kinderzimmer abregen kann. Wenn er es zu wild treibt, dann kann auch hier eine Auszeit im Kinderzimmer helfen. Wichtig ist dabei, dass man hinterher darüber redet, was ihn denn so wütend gemacht hat. Für ein Kind ist es förmlich lebenswichtig, das es Regeln gibt, an denen sich alle in der Familie halten. Da ist auch ein Vorbildcharakter gefragt. Es nützt nämlich nichts, wenn Sie Ihrem Kind zum Beispiel Süßigkeiten vor dem Essen verbieten, aber selber dann Süßigkeiten essen. Auch ein liebevoller Umgang mit Ihrem Kind ist sehr von Vorteil. Denn Ihr Kind spürt, ob Sie nur aus eigener Wut ihm gewisse Strafen aufbrummen oder ob Sie ihm helfen möchten, damit er es später im Leben einfacher haben wird. Ein wichtiger Punkt bei der Kindererziehung ist, auch Güte walten zu lassen, denn wenn er etwas falsch gemacht hat, es aber gar nicht wollte, dann sollte man nicht noch mit Strafen auf das Kind einwirken, sondern ihn lieber mal in den Arm nehmen.


07.06.12
Wie ich mein Kind vor einem gefährlichen Zeckenbiss schütze?

Aus eigener Erfahrung habe ich erlebt, wie in der Waldwoche im Kindergarten mein Sohn mit Zeckenbissen nach Hause kam. Und das, obwohl ich das Kind mit einem Zeckenmittel eingesprüht und nach der Heimkehr den ganzen Körper untersucht hatte. Auch habe ich mein Sohn sofort bei der Rückkehr geduscht, damit Zecken, die sich noch nicht festgebissen haben, einfach mit Wasser vom Körper wegzubekommen. Nach 3 Stunden schaute ich zufällig das Ohr an und musste feststellen, dass ein ganz kleiner dunkler Fleck zu sehen war. Mit einer Lupe sah ich es genauer und es handelte sich um eine Zecke. Auch am Arm war ein kleiner Fleck zu sehen, dass sich auch als Zecke herausgestellt hatte. Ich entfernte die Blutsauger mit einer Pinzette und legte Sie auf einen Tesafilm, damit ich die Zecken durch ein Zeckenlabor untersuchen lassen konnte. Am Wochenende bekam mein Sohn hohes Fieber und ich hatte schon die Befürchtung, dass die Zecken die Erreger der Borreliose übertragen haben. Aber zum Glück waren die Befürchtungen unbegründet, denn das Testergebnis vom Labor war eindeutig negativ. Aber danach machte ich mir wirklich Gedanken, wie ich mein Kind vor den Zecken schützen könnte. Alleine mit dem Zeckenmittel war es nämlich nicht getan, wie ich selber feststellen konnte. Auch wollte ich ihm nicht den Spaß an der Natur verderben. Doch so einfach ist das gar nicht, denn wo es Zecken gibt, da ist auch mit einem Zeckenstich zu rechnen. Grundsätzlich passe ich auf, dass mein Kind in der Natur passende Kleidung anhat. Auch verzichtete ich auf die diesjährige Waldwoche, was sich hinterher als richtig erwiesen hatte. Denn die anderen Kinder hatten massenweise Zecken mitgebracht. Das lag vermutlich daran, das es warm und feucht war. Ein ideales Wetter für Zecken, um auf die Lauer zu gehen. So ist es meiner Ansicht nach besser, wenn die Witterung nur warm und trocken ist, denn dann verkriechen sich die Blutsauger meist im Unterholz. Nach einem Naturaufenthalt wird mein Sohn gründlich nach Zecken untersucht und sollte wieder mal eine Zecke zugestochen haben, dann werde ich wieder die Zecke ins Labor schicken. Denn lieber etwas Geld (ca. 30 Euro z. B. Zeckenlabor.de) investieren, als hinterher in der Ungewissheit leben. Vermeiden wird man vermutlich die Zeckenstiche nicht, aber man sollte auf der Hut sein, denn die Krankheiten wie zum Beispiel die Borreliose sind alles andere als harmlos. Da es im Gegensatz zur FSME, wo die Viren gleich übertragen werden, aber es eine Impfung dagegen gibt, hat man bei den Borreliose Erregern eine kleine Chance, da die oftmals erst nach 12 - 24 Stunden in den Blutkreislauf gelangen können. Gespannt bin ich auch auf das neue Gel, das die Bakterien schon nach dem Einstich abtöten kann. Leider ist es aber noch nicht auf dem Markt. Mindestens ein kleiner Hoffnungsschimmer, um mein Kind ein bisschen besser vor der gefährlichen Krankheit Borreliose schützen zu können.

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