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Baby-News 10

Baby - Nachrichten 10


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25.08.11
Einer hochschwangeren Frau wurden vom Jobcenter alle Leistungen gestrichen

Wie herzlos geht es eigentlich in Deutschland zu, damit ein Jobcenter einer hochschwangeren Frau im Hartz 4 Bezug die Leistungen komplett streicht? Die betroffene Frau sollte zu einem Termin bei der Sachbearbeiterin (Fallmanagerin) erscheinen, konnte es aber nicht, weil Sie vom Arzt eine Bettruhe verordnet bekommen hat. Eigentlich ein einfacher Fall würde man denken, in dem es vermutlich zu Missverständnissen gekommen ist. Doch wie es scheint, wurde die Sanktionsmaßnahme nicht zurückgenommen, obwohl das Jobcenter über die Schwangerschaft in Kenntnis gesetzt wurde. Seitens des Jobcenters gab es eine Pressemeldung, wo behauptet wurde, dass man über die Schwangerschaft nichts wüsste. Aber so wie es aussieht, hat das Jobcventer auch jetzt nicht die Streichung zurückgenommen. Auch der eingereichte Widerspruch blieb bis jetzt unbeantwortet, trotz des Wissens um die Dringlichkeit. Jetzt wurde eine Eilklage eingereicht, da die hochschwangere Frau nicht warten kann, bis das Jobcenter endlich mal reagiert. Aber das ist leider kein Einzelfall, wie ich im Internet lesen konnte. So soll es im Jahre 2010 alleine im ersten Quartal rund 5.600 Fälle gegeben haben, wo schwangeren Frauen, die auf Hartz 4 angewiesen waren, eine Beratungsstelle aufsuchen mussten. Dort wurde Ihnen insoweit geholfen, dass Sie zu Ihrem Recht kamen. Die Frage ist, darf man schwangeren Frauen aus gesundheitlicher Sicht so einem Stress aussetzen und Ihnen Leistungen kürzen und im schlimmsten Fall sogar die komplette Leistung streichen? Was hat das für Folgen, wenn diese hochschwangere Frau sich nichts mehr zu essen kaufen kann? Ist da nicht Leib und Leben massiv bedroht? Was ist das für ein Gesetz, das dies auch noch erlauben würde? Auch soll es zu Fällen gekommen sein, wo den schwangeren Frauen einen 1 Euro Job angeboten worden ist, der in der Schwangerschaft nicht zumutbar gewesen wäre. Der Schutz des ungeborenen Lebens und die Gesundheit der betroffenen Frauen geht doch wohl vor? Aber das Problem liegt wohl auch an dem Gesetz selber, der den Menschen nur noch als Kostenfaktor betrachtet und auf Einzelfälle keine Rücksicht nimmt. Die Frage muss erlaubt sein, was haben sich SPD und die Grünen dabei gedacht, als Sie dieses Gesetz verabschiedet haben? War es deren Wille, das man hochschwangeren Frauen die komplette Leistung streichen kann? Quelle: http://www.elo-forum.net


18.08.11
Wie Sie Ihre Familie vor Wespen schützen können?

Das es dieses Jahr mit den Wespen besonders schlimm ist, mussten Kinder in einem Vorort von Grevenbroich schmerzhaft erfahren. Die Kinder spielten im Garten und entdeckten eine Aushöhlung am Baum. Nichts deutete auf ein Wespennest hin. Plötzlich griff das ganze Wespennest die Kinder an und die Mutter eilte zur Hilfe herbei. Mit Mühe konnten sie den Wespen entkommen und zogen sich viele Wespenstiche zu. Was noch glimpflich ausging, kann bei einem Allergiker lebensbedrohlich werden. Das Problem ist nur, man weiß es vorher meist nicht, ob man Allergiker ist. Experten raten in so einem Fall vor allen Dingen als 1. Ruhe bewahren und nicht noch mit den Wespen kämpfen 2. Sofort versuchen in Sicherheit zu kommen, dabei nicht noch Wertsachen sichern wollen und 3. die Wespenstiche gleich kühlen und bei Bedarf nicht zögern, ärztliche Hilfe mit der Telefonnummer 112 anzufordern. Aber schutzlos ausgeliefert ist man bei der Wespenplage nun auch nicht. So kann man zum Beispiel einige Zitronenscheiben nehmen und ein paar Gewürznelken draufstecken, deren Geruch Wespen überhaupt nicht leiden können. Auch Speisen ziehen Wespen magisch an, so dass man sie besser abdeckt. Getränke sollten im Freien verschlossen werden und Kinder können zum Schutz nur mit einem (kleinen) Strohhalm die Getränke zu sich nehmen. Nach dem Essen sollten Eltern darauf achten, dass Babys und Kleinkinder einen sauberen Mund haben, da sonst Wespen eine Mahlzeit auf dem Mund wittern. Barfuß laufen auf Wiesen kann zum Risiko in der Wespenzeit werden. Hauptsächlich im Kinderzimmer und der Küche wären Fliegennetze am Fenster sinnvoll. Hat es eine Wespe geschafft, trotzdem in die Wohnung zu fliegen, sollten Sie das Zimmer so verdunkeln, dass die Wespe den Ausgang (geöffneten Fenster) von alleine findet. Wer Parfüm, Haarspray oder Rasierwasser im Sommer verwendet, braucht sich nicht zu wundern, wenn auch Wespen das attraktiv finden. Wenn die Familie im Freien eine Ablenkung am Frühstückstisch braucht, kann Sie ungefähr 5 - 10 Meter ein paar geöffnete Weintrauben nehmen und in einen Teller tun. Übrigens ist es sinnlos, die Wespen zu töten, denn im Herbst sterben sowieso alle Wespen. Nur ein paar junge Königinnen werden sich ein neues Nest suchen. Außerdem stehen die Wespen unter Naturschutz. Quelle: http://darmstadt.bund.net


11.08.11
Wenn die Arbeit ruft und das Baby krank wird

Besonders Alleinerziehende oder Eltern, wo beide arbeiten gehen, können davon betroffen sein. Denn die meisten Chefs sehen es nicht gerne, wenn die Mutter oder der Vater daheimbleibt, wenn dringend Arbeiten im Geschäft anstehen. Doch was tun, wenn das Baby überraschend krank wird? Das ist überhaupt das Problem für viele Eltern und Alleinerziehende, wenn Beruf und Familie nicht in Einklang gebracht werden können. Wenn wundert es Angesicht dieser Tatsache, das Deutschland die niedrigste Geburtenrate von ganz Europa hat? Schon lange könnte man den Eindruck gewinnen, dass der Politik das völlig egal ist. Hauptsache das Wirtschaftswachstum floriert und der Gewinn kann maximiert werden. Böse Zungen sprechen schon lange unter vorgehaltener Hand, dass die Mächtigen eine neue Weltordnung möchten, wo nur noch die Eliten von belang sind. Deshalb gibt es wahrscheinlich auch massenweise Lohndumping und Zeitarbeit, wo die Familie von dem verdienten Geld nicht leben können und die Familienplanung in den Hintergrund gerät. Aber zurück zu dem kranken Kind. Als Erstes müssen Sie vermutlich Ihrem Chef bescheid sagen, das Sie nicht zur Arbeit kommen können, da Ihr Kind krank ist. Der wird Ihnen dann vorjammern, dass so viel Arbeit da ist und ob Sie nicht eine Betreuung für das kranke Kind organisieren können? Doch wenn Sie sowieso zu wenig Geld verdienen, werden Sie sich das auch nicht leisten können. Aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren nehmen Sie das Kind und geben es zum Beispiel den Großeltern. Das Baby braucht aber die Mutter oder den Vater, wenn es krank ist, und wird deshalb vermutlich den ganzen Tag schreien. Da könnte man als Mutter in der Tat zweifel bekommen, ob Babys in unserer Welt überhaupt erwünscht sind? Zwar gibt es schon Unternehmen, die auch an die Kinder denken und eine Betreuung anbieten, doch hilft es in der Regel wenig, wenn das Baby krank ist. Das wird vermutlich auch einer der Gründe sein, warum so viele Alleinerziehende in Hartz 4 gelandet sind. Wenn jetzt der Chef so eine Bewerbung bekommt, wird er eventuell schon denken, was macht die Mutter oder der Vater im Krankheitsfall des Babys, wenn ich die oder den einstellen würde?


04.08.11
Neue Forschungsergebnisse über den plötzlichen Kindstod

Während man in Deutschland beim plötzlichen Kindstod (englisch auch SIDS genannt) noch über die genauen Ursachen rätselt, sind scheinbar die britischen und neuseeländischen Wissenschaftler in ihrer Forschung einen deutlichen Schritt weitergekommen. So vermuten die Forscher, dass hauptsächlich giftige Gase den plötzlichen Kindstod auslösen können, weil die Atmung und Herztätigkeit dabei gelähmt wird. Das Gift soll von einem Haushaltspilz stammen, das auf manchen Materialien von Matratzen, die z. B. antimonhaltige oder phosphorhaltige Materialen haben, wachsen kann. Dabei ist die Substanz nicht nur in Flammenschutzmittel und Weichemachern zu finden, sondern auch in naturbelassen Materien von z. B. Baumrinde, Kapok, Schafwolle oder Kokosfasern. Die Vermutung über die Ursache des plötzlichen Kindstods ist deshalb so interessant, weil zwei unabhängige Wissenschaftler aus England und Neuseeland zu diesem Ergebnis kamen. Der Pilz wächst besonders auf feuchten Untergrund und die Gasmenge steigt bei höheren Temperaturen an. Um den plötzlichen Kindstod möglichst zu verhindern, greifen immer mehr Eltern zum Schutze Ihrer Babys zu Matratzenhüllen, die gasdicht sein sollen. Das verhindert auch, dass die Pilze wachsen können, da die Feuchtigkeit nicht an die Materialien gelangen können. Zwar soll das Gas die Hauptursache für den plötzlichen Kindstod sein, aber es gibt auch andere Faktoren, die es möglichst zu verhindern gilt. So würden Babys häufiger von dem Kindstod betroffen sein, wenn Sie auch dem Bauch schlafen würden. In Verbindung mit dem giftigen Gas eigentlich logisch, da der Mund und die Nase somit ganz Nahe an der Matratze sind. Ein weiterer Faktor für ein erhöhtes Risiko besteht bei mehreren Kindern, da die Matratzen meist wiederverwendet werden. Da aber schon beim ersten Kind vielleicht die giftigen Pilze wachsen konnten, würde sich der Pilz bei weiterer Nutzung deutlich mehr ausbreiten können. Und noch ein Faktor wurde als Risiko ausgemacht. So kann sich die Körpertemperatur des Babys bei einer Infektion oder Impfung erhöhen. Aber zum Beispiel nur 3 Grad erhöhte Temperatur lässt die Pilzgasmenge nicht um das 3-fache erhöhen, sondern bis zum 20-fache. In Kurzfassung kann man sagen, dass man das Baby vor den giftigen Pilzgasen mindestens 1 Jahr (ab Geburt) schützen sollte, keine Bauchlage zum Schlafen nimmt, Matratzen nicht mehrmals für andere Kinder verwendet und besonders vorsichtig bei Infektionen und Impfungen durch die mögliche erhöhte Körpertemperatur sein sollte. Quelle: http://www.ploetzlicher-kindstod.org

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