Baby - News 2009 - Seite 9
22.03.09
Die Gefahr durch den Zeckenstich
Jedes Jahr beginnt im Frühjahr auch die Zeit der Zecken. Diese sind alles andere als harmlos, denn sie können gefährliche Krankheiten wie z. B. die Borreliose oder FSME übertragen. Während man sich gegen die FSME impfen lassen kann, gibt es gegen die Borreliose keinen Impfstoff. Deshalb sollte sich die ganze Familie nach einem Ausflug in die Natur gut nach Zecken absuchen. Hat Sie schon zu gestochen, sollte man sie fachgerecht entfernen. Dabei kann man die Zecken mit einer Pinzette am Kopf festhalten und rausziehen. Dabei unbedingt vermeiden, dass man die infizierte Zecke am Körper quetscht, weil sonst der Darminhalt mit den Bakterien über den Stich in den Menschen gelangt. Allerdings sind manche Zecken (Nymphen ca. bis zu 2 mm) so klein, das man sie leicht übersehen kann. Deshalb raten viele Experten zur hellen und geschlossenen Kleidung um die Biester besser erkennen zu können. Ist die Zecke entfernt, sollte man die Stichstelle ca. 4 Wochen beobachten, ob sich ein kreisrunder Ausschlag (Wanderöte) bildet, weil dies ein Zeichen einer beginnenden Borreliose sein kann. Bei einer Wanderöte sofort zum Arzt. Leider tritt die Wanderöte nur bei ca. 50 % der Betroffenen auf, so dass man bei unklaren Beschwerden immer an eine mögliche Zeckeninfektion denken sollte. Quelle: http://www.borreliose24.de
12.03.09
Bekommen ältere Väter dümmere Kinder?
Diese Frage haben Forscher untersucht und festgestellt, dass die Kinder bei Tests eine geringere Intelligenz haben sollen, wenn die Väter älter waren. Dabei soll es sich statistisch um 6 IQ Punkte handeln, wobei es bei älteren Müttern nicht zutreffen soll. Untersucht wurden insgesamt 34.000 Kinder aus Amerika in einem Zeitraum von 6 Jahren. Die Frage, wo sich die Wissenschaftler gestellt haben, ob ältere Väter vielleicht irgendwie anderes die Kinder erziehen als jüngere Väter. Da es bei älteren Müttern nicht so ist, gehen die Forscher von einer anderen Möglichkeit aus. Man vermutet, dass bei älteren Vätern sich mit der Zeit genetische Fehler einschleichen, die Sie dann durch Ihre genetischen Erbanlagen an das Kind weitergeben. Deshalb besteht auch die Möglichkeit, dass ältere Väter auch häufiger Krankheiten vererben. Das kann im Einzelfall aber auch anders sein und ist auch nur eine statistische Feststellung der Wissenschaftler. Allerdings werden in Deutschland viele Väter immer älter. Waren die Väter im Jahre 2000 zu 28 % älter als 35 sind es im Jahre 2007 schon 37 %, die über 35 Jahren alt waren. So wird daraus vermutet, dass auch bestimmte Krankheiten von Kindern steigen könnten, die auf das spätere Alter der Väter zurückzuführen sind. Quelle: http://www.zeit.de
05.03.09
Hörtest für das Baby wird jetzt Kassenleistung
Eigentlich fragt man sich, warum das bis jetzt nicht so war, denn die am häufigsten angeborene Krankheit beim Baby ist die Schwerhörigkeit. Wie das Deutsche Grüne Kreuz berichtet, kommen ca. bis zu 2 Babys von 1000 mit Störungen des Gehörs auf die Welt. Ohne den Hörtest wurde die Erkrankung erst im 2 oder 3 Lebensjahr entdeckt, wenn es Probleme mit der Entwicklung oder der Sprache ergeben hatten, was dann eigentlich schon zu spät ist. Offiziell soll es ab April 2009 losgehen, doch Eltern können schon ab Januar mit der Krankenkasse abrechnen, wenn Sie ein Beleg vom Arzt erhalten haben, da ursprünglich auch der Januar 2009 als eigentlicher Termin geplant war. Es gab aber Verzögerungen wegen Uneinigkeit mit der Höhe der Gebühren. Laut eines Mediziner ist der Hörtest frei von Belastungen und Nebenwirkung für das Baby. Er dauert auch nicht lange (ca. 2 Minuten) und kann sogar gemacht werden, während das Baby schlummert. Desto früher eine Schwerhörigkeit festgestellt wird, umso besser kann es behandelt werden. So gibt es für das Baby schon gute Hörprothesen, die oft eine normale Entwicklung wieder zulassen, während Schädigungen durch zu späte Behandlung meist irreversibel bleiben. Während wir uns in Deutschland über eine neue Kassenleistung erfreuen können, hinken wir trotzdem anderen Ländern wie z. B. Niederlande und Österreich hinterher, da sich dort der Hörtest bei Neugeborenen schon längst als Standart etabliert hat. Quelle: http://www.morgenpost.de
26.02.09
Münchner Polizei hat ein Herz für Babys
Die Eltern hatten es eilig, denn bei der werdenden Mutter hatten schon die Wehen eingesetzt. Doch vor dem Klinikgelände angekommen waren die Parkplätze rar. Deshalb parkten sie einfach auf dem Bürgersteig und hinterließen einen Zettel mit dem Hinweis" Sonst kein Parkplatz frei - Baby kommt". Zwar dauerte es noch 8 Stunden bis das Baby wirklich kam, aber dass war nun wirklich auch Nebensache mit dem Parkplatz. Als der glückliche Papa an sein Auto zurückkam, hatte er schon eine Ahnung, was in da erwarten wird. Und in der Tat klemmt auch ein Knöllchen an den Scheibenwischer. Nur war das bei näherem Hinsehen zwar ein Strafzettel, aber ohne Bußgeldeintragungen. Stattdessen war mit Schönschrift folgender Wortlaut in etwa zu lesen: "Baby schon da? Die Münchner Polizei gratuliert recht herzlich". Die Eltern waren so überwältig von so netten Verkehrpolizisten, das Sie ein Dankschreiben in der Abendzeitung veröffentlichten. Eine nette Geste von der Polizei und wie sich rausstellte war es eine Polizeiobermeisterin mit der netten Grußbotschaft. Quelle: http://www.express.de
19.02.09
Was man über Kopfläuse wissen sollte
Hat man Läuse auf dem Kopf, hat das nichts mit mangelnder Hygiene oder Körperpflege zu tun. Vielmehr kann man Läuse im Kindergarten, Freundeskreis, in der Schule oder sonst wo einfangen. Läuse springen zwar nicht, aber wenn der Kopf nahe genug am anderen Kopf ist, können die Läuse rüberkrabbeln. Sind die Läuse auf dem Kopf, brauchen sie mehrmals täglich eine Blutmahlzeit, Andersfalls sterben sie ohne Mahlzeit nach spätestens 55 Stunden ab. Wichtig ist dabei zu wissen, dass sie in der Regel keine Krankheiten übertragen. Das Jucken kommt übrigens daher, weil bei Blutmahlzeit die Laus etwas Speichel an die Einstichstelle spritzt, was auch zur einer Hautinfektion führen kann. Zur Feststellung von Kopfläusen kann man sich einen Läusekamm besorgen und damit Strähne für Strähne durchkämmen. Hat man Läuse gefunden sind auch Familienangehörige nach Läusen, Nissen und Larven zu untersuchen. Wie sehen die sechsbeinigen Läuse aus? Sie sind ca. 3mm groß haben eine gräuliche Farbe. Grundsätzlich sollte man sich von einem (Kinder) Arzt beraten lassen. Vorher die Sprechstundenhilfe auf den Verdacht auf Läuse unterrichten. In der Regel verwendet man dann nach Anweisung des Arztes das Mittel gegen Läuse. Wichtig sind alle in Kontaktstehende Leute (z. B. Kindergarten, Kita, Freunde) anzurufen und den Befall mitzuteilen. Mit Beginn der Behandlung sollte man alle Kämme und Bürsten mit heißen Wasser und Seife reinigen, Bettwäsche, Handtücher, Kleidung, Mützen, Kopfkissen, Schal, Schlafanzüge u.s.w. möglichst mit 60 Grad waschen, oder in eine Plastiktüte packen und in die Gefriertruhe für ca. 2 Tage legen. Danach eine Großreinigung in der Wohnung durchführen und den Staubsaugerbeutel auswechseln. Bei einer Schwangerschaft dürfen meist nicht alle Mittel gegen Läuse verwendet werden, deshalb den Arzt darauf ansprechen. Einen 100% Schutz gegen Kopfläuse gibt es eigentlich nicht. Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
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