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Die Info für Eltern - Herzlich Willkommen

Liebe Eltern, liebe Besucher, diese Homepage will Ihnen helfen, sich mit den meisten Themen, die Eltern betreffen zu informieren. Um Ihnen es so einfach wie möglich zu machen, haben wir die Themen in Rubriken aufgeteilt. Schauen Sie sich in Ruhe um und lassen Sie sich an die Hand nehmen, in einer Zeit, wo alles Neue oder altbekanntes antreffen werden. Ihr Baby oder Ihre Kinder werden sich freuen, wenn darüber informiert sind. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Anschauen der Seiten und wünschen Ihrer Familie alles Gute.

aktuelle Nachrichten rund ums Baby und Kind

17.05.12
Wenn Kinder keine gesunde Ernährung möchten
Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, denn mein Kind (6) wollte auch keine gesunden Sachen wie zum Beispiel Salat, Gemüse und teilweise auch kein Obst essen. Dafür aber reichlich Chicken-Nuggets oder Schnitzel mit Pommes. Zum Glück aß er gerne Apfel, aber nur geschält ohne Haut. Meinen Sohn mit Gesprächen zu überzeugen, dass diese Sachen doch so gesund sind, hatte ihn nicht beeindruckt. Also fragte ich meine Verwandten und Bekannten, was Sie denn so bei Ihren Kindern für Überzeugungskünste angewandt haben. Ein Vorschlag war, dass das Kind auf jeden Fall jedes Gericht probieren sollte, um sich auch ein eigenes Urteil zu bilden. Doch das half recht wenig, denn unser Kind nahm ein Löffel in den Mund, um es dann unzerkaut wieder in den Teller zu spucken. Also musste eine andere Methode her. Ich wusste, dass er keinen roten Paprika mag. Ich überredete ihn, mir beim Kochen zu helfen und den Paprika für mich zu schneiden. Und da er ihn selber geschnitten hatte, lobte ich ihn beim Essen, wie gut doch seine Paprika schmeckten. Doch das alleine half nur begrenzt. Als ich wieder beim Einkaufen war, sagte ich zu meinem Sohn, ob er nicht mal eine andere Farbe beim Paprika aussuchen wollte. Er entschied sich zum orangenen Paprika, dass er dann auch zu Hause pur probierte. Ich hatte aber jetzt seinen Forschungsdrang geweckt, da er nun auch alle anderen Farben probieren wollte. Somit war das Problem Paprika erledigt. Also versuchte ich es mit Gemüse, so dass er zwar alles probierte, aber letztendlich nur für ihn die Erbsen essbar waren. Aber immerhin, er machte Fortschritte. Mit dem Obst schaffte ich es, das er Erdbeeren, Wassermelone, Trauben, Ananas, Apfel mit Haut essen mochte. Wir spielten ein Spiel, wo er mit verbundenen Augen gewisse Obstsorten auf einem Löffel erraten sollte. Über das Ergebnis war mein Sohn mehr als erstaunt, denn manches Obst schmeckte ganz anders, wenn er nicht wusste, was es genau ist. So tippte er bei den Erdbeeren auf Ananas, wenn er es nur mit dem Mund schmecken konnte. Interessant war auch, wenn Sie Ihr Kind irgendwo anders essen lassen, die Abneigung (Neugier überwiegt) meist weniger vorhanden ist, als zuhause. So kam er öfters mal heim und wollte was essen, was er bei Freunden probieren durfte. Nur mit dem Salat erzielten wir keine Fortschritte, so dass die Abneigung weiterhin ziemlich groß ist. Er kann den Salat nicht einmal in der Schüssel sehen, schon schiebt er ihn weg. Eine Möglichkeit wäre noch, zum Beispiel Karotten oder anderes Gemüse selber anpflanzen zu lassen und dann hinterher die Ernte zu versuchen. Das hatten wir auch probiert, aber leider fraßen die Schnecken alles weg, so dass der Versuch scheiterte.

10.05.12
Warum Säuglinge nicht so viel Antibiotika bekommen sollten?
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass die aktuelle Meldung noch nicht bei allen Kinderärzten durchgedrungen ist. Als mein Sohn als Frühchen auf die Welt kam, musste das Baby 14 Tage in der Kinderstation verbringen. Dort wurde auch untersucht, warum es hin und da gewisse Atemaussetzer hatte. Jeden Tag begrüßte mich der Stationsarzt mit einer neuen Schreckensmeldung. Einmal war es das Herz, das nicht richtig funktioniert, dann eine Stoffwechselkrankheit und ein anderes Mal war es eine Infektion, die dringend mit Antibiotika behandelt werden sollte. Da ich grundsätzlich skeptisch war, ob ich überhaupt das alles glauben sollte, was der Arzt mir da weißmachte, sagte ich ihm, dass ich wenn möglich auf das Antibiotika bei meinem Baby verzichten möchte. Obwohl mir argwöhnische Blicke des Arztes zugeworfen wurde, hielt er sich aber daran. Wie sich hinterher herausstellte, war mein Sohn gesund. Doch das eine Antibiotika Verordnung ein großer Fehler gewesen wäre, habe ich erst jetzt erfahren. Denn es gibt eine Studie in Kanada, die bei Mäusen festgestellt haben, dass das Risiko auf spätere Krankheiten wie zum Beispiel Allergien und Asthma erhöht war, wenn man Säuglingen in diesem frühen Lebensalter Antibiotika verabreicht. Das soll das Immunsystem schwächen und tötet wichtige Bakterien im Darm. Deshalb rät auch die deutsche Gesellschaft für Beatmungsmedizin und Pneumologie, bei Säuglingen ein Antibiotika nur bei wirklich ernsthaften Krankheiten zu verschreiben. Quelle: http://www.lungenaerzte-im-netz.de Doch die Geschichte geht noch weiter, denn mein Sohn bekam im Alter von 2 Jahren öfters mal eine Mittelohrentzündung, so dass auch öfters Antibiotika verschrieben wurde. Während der Kinderarzt meinte, dass eine Operation der Polypen in so einem frühen Alter nicht empfehlenswert wäre, sagte der Hals-Nasen-Ohren-Arzt, dass eine OP unumgänglich ist. Jetzt was tun, wenn zwei Ärzte genau das Gegenteil sagen? Die Frage stellte ich auch dem Ohrenarzt, der mich fragte, wem ich denn wohl mehr glauben würde? Ich willigte der Operation zu und muss hinterher feststellen, dass der HNO-Facharzt recht behalten hat. Seit der OP hatte mein Kind keine Mittelohrentzündung mehr und braucht somit auch kein Antibiotika. Was bleibt, ist die Erfahrung, dass mein Kind weniger Antibiotika hätte nehmen müssen, wenn wir gleich zum HNO-Arzt gegangen wären. Deshalb würde ich mir wünschen, dass diese Meldung explizit an alle Kinderärzte gehen würde. Oder aber, das die Kinderärzte lieber einmal zu viel eine Überweisung zum Facharzt schreiben würden, als einmal zu wenig.

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