Die Info für Eltern - Herzlich Willkommen
Liebe Eltern, liebe Besucher, diese Homepage will Ihnen helfen, sich mit den meisten Themen, die Eltern betreffen zu informieren. Um Ihnen es so einfach wie möglich zu machen, haben wir die Themen in Rubriken aufgeteilt. Schauen Sie sich in Ruhe um und lassen Sie sich an die Hand nehmen, in einer Zeit, wo alles Neue oder altbekanntes antreffen werden. Ihr Baby oder Ihre Kinder werden sich freuen, wenn darüber informiert sind. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Anschauen der Seiten und wünschen Ihrer Familie alles Gute.
aktuelle Nachrichten rund ums Baby und Kind
02.02.12
Einfache Methoden gegen die Spritzenangst bei Babys und Kindern
Irgendwann kommt der Tag, wo die Babys oder Kinder eine Spritze erhalten müssen. Das ist meistens keine leichte Aufgabe, denn die Urangst sitzt tief, so dass der Termin beim Arzt zum gefürchteten Erlebnis für die Kinder werden kann. Doch es gibt auch einfache Methoden, diese Angst so klein wie möglich zu lassen. Das fängt schon mit dem Termin an. So haben Studien gezeigt, dass ein Termin mit der Spritze am Besten auf den Nachmittag gelegt wird, weil sich Antikörper einfacher bilden können, wenn die Kinder nachmittags müde werden und dann schlafen. Auch kenne ich das von meinem Zahnarzt, das morgens um 8 Uhr gewisse schmerzhafte Behandlungen deutlicher zu spüren sind, worüber es übrigens auch eine Studie geben soll. Eine gute Methode gegen die Angst kann Ablenkung sein. Da wird mit dem Baby Musik gemacht oder ein Bilderbuch gezeigt und ehe es sich versieht, ist das Spritzen vorbei. Dabei hat es sich bewährt, das man das Baby auf den Schoß von Vater oder Mutter nimmt, weil dort das Baby sich sicher und geborgen fühlt. Nicht ganz so einfach ist es bei Kleinkindern oder Vorschulkinder. Dort sollte man das Kind nicht überfallen, sondern möglichst vorher mit dem Kind darüber sprechen, warum man jetzt zum Arzt geht und weshalb die Spritze der Gesundheit helfen kann. Das sollte aber kindgerecht passieren und nicht mit schrecklichen Krankheiten dem Kind Angst gemacht werden, so nach dem Motto: Wenn Du jetzt nicht die Spritze bekommst, kannst Du sogar sterben. Viel besser wäre es, über die Gesundheit zu sprechen und es als Schutz vor Krankheiten dient, damit es weiter unbesorgt spielen kann. Trotz alle dem kann auch hier Ablenkung helfen, in dem man sein Kind darauf hinweist, dass es vermutlich weniger spürt, wenn wir jetzt zum Beispiel was singen. Ganz übel ist es, wenn man das Kind hinlegt, da in dieser Position es sich vermutlich stark ausgeliefert vorkommt. Auch hier wäre es besser, das Ihr Kind zum eigentlichen Spritzen geben sitzt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht immer einfach ist. So musste unser 5 jähriger Sohn im Krankenhaus am Kopf genäht werden und wehrte sich mit Hand und Fuß gegen die Betäubungsspritze. Jetzt was tun? Die Ärztin im Krankenhaus war natürlich auch keine Hilfe, denn Sie verließ jedes Mal den Raum und wollte erst wieder kommen, wenn unser Sohn die Spritze auch will. Welcher 5 jährige Sohn will freiwillig eine Spritze bekommen? Also wirklich! Also versuchte ich es mit Bestechung, in dem ich meinem Sohn sagte, dass wir nach der Behandlung in den McDonalds gehen, wenn er jetzt tapfer ist und stillhält. Mit Müh und Not ließ er die Spritze zu und wir konnten nach 10 Minuten zum Glück das Krankenhaus verlassen. Natürlich gingen wir danach auch in den McDonalds.
26.01.12
Muss das Baby mit dem Nachbarkind verglichen werden?
In Deutschland, wo es für alles Normen und Vorschriften gibt, ist es eigentlich auch kein Wunder, dass viele Eltern die Entwicklung des eigenen Babys mit anderen Kindern vergleicht. Doch ist dies auch ratsam? Wenn es nach Experten geht, sollte man diese Vergleiche nicht anstellen, weil jedes Kind seine eigene Entwicklungsschritte braucht. Warum sollte es auch richtig sein, ob das eigene Baby zwei Monate früher gehen kann oder schon mehr Wörter sprechen kann als das Nachbar-Baby? Oftmals ist es auch so, dass gerade die Kinder, wo sich anders entwickeln als das Normkind, auch andere Talente und Fähigkeiten mitbringen. Wenn alle Kinder gleich wären und alle zur selben Zeit dasselbe könnten, wäre das Leben ziemlich langweilig. So könnte man schon genau sagen, dass zum Beispiel in einem Jahr das Kind 30 Wörter sprechen kann. Am Besten auch dieselben Wörter und beim Gehen sagen wir mal 20 Schritte. Dazu isst jedes Baby dieselbe Mahlzeit, schlafen alle Babys exakt gleich lang und ist am Besten noch wie alle anderen Babys gleich gekleidet. Jedes Kind wünscht sich denselben Beruf und schreibt in der Schule dieselben Noten. Zum Beispiel stellen wir uns vor, dass jeder Junge ein Lokomotivführer werden möchte und jedes Mädchen dann Friseurin. Ist das die Welt, wie sie sich das vorstellen? Ist es nicht schöner, wenn Kinder ihre eigenen Talente entwickeln und vielleicht sogar die Welt mit ihren Ideen bereichern? Zumal es später völlig egal ist, ob zum Beispiel ein jetzt 18 jähriger Junge im Alter von zwei Jahren 20 Wörter weniger gesprochen hat als das Nachbarkind, oder noch nicht richtig laufen konnte? Vielleicht wird aber der damals vermeintlich Zurückgebliebene später einmal Rechtsanwalt, während das Nachbarkind in diesem Beispiel dann Bauarbeiter wird. Würden Sie dann immer noch eine Entwicklungsstörung vermuten? Wenn wirklich ein Kind eine Entwicklungsstörung hat, wird das der Kinderarzt bei der U-Untersuchung sowieso merken. Im Zweifel kann man als Eltern auch mal den Kinderarzt fragen, was er dazu meint, wenn Sie eine Entwicklungsstörung bei Ihrem Baby oder Kind vermuten. Auch ich war nicht frei von falschen Beurteilungen bei meinem Kind. Verursacht wurde das durch die Leistungsgesellschaft, die förmlich schon erwartet, dass ein Kind dies und das können muss. Hinterher betrachtet war es natürlich Unfug. Aber so möchte ich auch mit diesem Artikel auf das Problem hinweisen, damit andere Eltern diese Zwänge besser ablegen können. Jedes Kind ist was Großartiges! Lassen Sie sich das nicht wegquatschen.
Ernährung während der Schwangerschaft